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109. Aachener Hospizgespräch

Regionale Hospiz- und Palliativnetze: Starke Stricke mit Löchern? Welche Optionen sollte der Koalitionsvertrag bieten?

Sehr geehrte Damen und Herren,


regionale Palliativ- und Hospiznetzwerke sehen sich sowohl national sowie international großen Herausforderungen gegenüber. Sie bewegen sich innerhalb vieler Spannungsfelder und Ambivalenzen:


• Von einem wettbewerbsbasierten Gesundheitswesen in Deutschland zu einer strukturierten Kooperation miteinander zu gelangen, um die Patientenversorgung und Begleitung zu verbessern.
• Einerseits die individuellen Bedürfnisse von betroffenen Menschen und ihrer Zugehörigen zu verstehen und ernst zu nehmen, andererseits die Tendenz zur Standardisierung von Abläufen, Strukturen und Behandlungen zu suchen, um Qualität zu sichern.
• Mangel an Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal erhöht in allen Bereichen den Druck und andererseits besteht der Wille und die Notwendigkeit, Schnittstellenmanagement zwischen den Sektoren und Organisationen zu verbessern.
• Multiprofessionelle Teams haben sich in der Palliativversorgung häufig schon etabliert. Gleichzeitig ist der Wunsch vorhanden, die Kooperation mit dem Ehrenamt nicht zu vernachlässigen. Diese Kooperation muss gepflegt und unbedingt immer neu in den Blick genommen werden.


Die Charta für Schwerstkranke und Sterbende hat die notwendige Etablierung regionaler Netzwerke eingefordert und der Koalitionsvertrag will die Finanzierung der Koordination von regionalen Netzwerken prüfen. Dabei möchten wir in Aachen mit Politik, Wissenschaft und Akteuren der palliativen und hospizlichen Arbeit, Ehrenamt, Krankenkassen, Verbänden und Seelsorge über diese Spannungsfelder ins Gespräch kommen. Unter anderem werden wir im Gespräch sein mit Franz Müntefering, ehemaliger Kanzlerkandidat der SPD, Ulla Schmidt MdB, Bundesgesundheitsministerin a. D., Prof. Dr. Helen Kohlen, Pflegewissenschaftlerin und Expertin für politische Ethik in palliativen und hospizlichen Fragen, Vallendar, Prof. Hugo Mennemann, Experte für die Erforschung von Erfolgsfaktoren und Hürden in multiprofessionellen Netzwerken und Waldemar Radtke, AOK Rheinland/Hamburg – Regionaldirektion Städteregion Aachen – Kreis Düren.


Wir freuen uns mit Ihnen auf einen spannenden Austausch über eigene und nationale Grenzen hinweg!


Mit herzlichen Grüßen,

Veronika Schönhofer-Nellessen und Univ.-Prof. Dr. med. Roman Rolke

Location: Museum Zinkhütter Hof, Stolberg

Regionale Hospiz- und Palliativnetze: Starke Stricke mit Löchern? Welche Optionen sollte der Koalitionsvertrag bieten?
Sehr geehrte Damen und Herren,
regionale Palliativ- und Hospiznetzwerke sehen sich sowohl national sowie international großen Herausforderungen gegenüber. Sie bewegen sich innerhalb vieler Spannungsfelder und Ambivalenzen:
• Von einem wettbewerbsbasierten Gesundheitswesen in Deutschland zu einer strukturierten Kooperation miteinander zu gelangen, um die Patientenversorgung und Begleitung zu verbessern.• Einerseits die individuellen Bedürfnisse von betroffenen Menschen und ihrer Zugehörigen zu verstehen und ernst zu nehmen, andererseits die Tendenz zur Standardisierung von Abläufen, Strukturen und Behandlungen zu suchen, um Qualität zu sichern.• Mangel an Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal erhöht in allen Bereichen den Druck und andererseits besteht der Wille und die Notwendigkeit, Schnittstellenmanagement zwischen den Sektoren und Organisationen zu verbessern.• Multiprofessionelle Teams haben sich in der Palliativversorgung häufig schon etabliert. Gleichzeitig ist der Wunsch vorhanden, die Kooperation mit dem Ehrenamt nicht zu vernachlässigen. Diese Kooperation muss gepflegt und unbedingt immer neu in den Blick genommen werden.
Die Charta für Schwerstkranke und Sterbende hat die notwendige Etablierung regionaler Netzwerke eingefordert und der Koalitionsvertrag will die Finanzierung der Koordination von regionalen Netzwerken prüfen. Dabei möchten wir in Aachen mit Politik, Wissenschaft und Akteuren der palliativen und hospizlichen Arbeit, Ehrenamt, Krankenkassen, Verbänden und Seelsorge über diese Spannungsfelder ins Gespräch kommen. Unter anderem werden wir im Gespräch sein mit Franz Müntefering, ehemaliger Kanzlerkandidat der SPD, Ulla Schmidt MdB, Bundesgesundheitsministerin a. D., Prof. Dr. Helen Kohlen, Pflegewissenschaftlerin und Expertin für politische Ethik in palliativen und hospizlichen Fragen, Vallendar, Prof. Hugo Mennemann, Experte für die Erforschung von Erfolgsfaktoren und Hürden in multiprofessionellen Netzwerken und Waldemar Radtke, AOK Rheinland/Hamburg – Regionaldirektion Städteregion Aachen – Kreis Düren.
Wir freuen uns mit Ihnen auf einen spannenden Austausch über eigene und nationale Grenzen hinweg!
Mit herzlichen Grüßen,
Veronika Schönhofer-Nellessen und Univ.-Prof. Dr. med. Roman Rolke

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